Zum Inhalt springen

BSI OH SzA

SzA-Konformität im Detail

Wie ZephSense die Anforderungen an Systeme zur Angriffserkennung nach BSI OH SzA erfüllt.

ZephSense ist das technische Rückgrat einer SzA nach § 31 Abs. 2 BSIG. Wir haben die 231 Anforderungen der BSI-Orientierungshilfe (OH SzA v1.1, Kapitel 3) und der referenzierten Bausteine OPS.1.1.5, DER.1 und DER.2.1 eigenständig erarbeitet und Schritt für Schritt gegen die Plattform geprüft. Hier sehen Sie, was ZephSense davon abdeckt.

Das Prüfergebnis in Zahlen

231

Geprüfte Anforderungen

126

Durch ZephSense/Service adressiert

53

Technisch durch die Plattform erfüllt

21

Durch den SOC-/MDR-Service

52

Mit Plattform-Bausteinen unterstützt

105

Organisatorisch beim Betreiber

Ehrliche Einordnung: Ein Produkt kann die technischen Anforderungen erfüllen und die organisatorischen unterstützen. Richtlinien, Personal und Prozesse bleiben Betreiberpflicht.

Was ZephSense zum Umsetzungsgrad beiträgt

Was ZephSense zum Umsetzungsgrad beiträgt

Der Umsetzungsgrad nach OH SzA ist eine Eigenschaft der Gesamtumsetzung beim Betreiber. ZephSense liefert dafür die technische Grundlage.

  • Erfüllt technisch: zentrale Protokollierung, Korrelation, manipulationsgeschützte Speicherung, Netz- und Host-Detektion mit aktuellen Signaturen, automatisierte Reaktion.
  • Ermöglicht Stufe 3: die technischen MUSS-Anforderungen aller drei Bereiche sind abgedeckt.
  • Zielniveau Stufe 4: mit unterstützten SOLL-Anforderungen und optionalem inducio-SOC-/MDR-Service.

Das Umsetzungsgradmodell (BSI)

MUSS entspricht Stufe 3, SOLL Stufe 4, KANN Stufe 5. Für den Nachweis wird mindestens Stufe 3 erwartet, angestrebt wird Stufe 4.

StufeDefinition
0Keine Maßnahmen, keine Planung.
1Planung vorhanden, noch keine konkrete Umsetzung in mind. einem Bereich.
2Umsetzung begonnen, noch nicht alle MUSS erfüllt.
3Alle MUSS erfüllt, KVP etabliert oder geplant. Mindestniveau für den Nachweis.
4Zusätzlich alle SOLL erfüllt oder begründet ausgeschlossen. Angestrebtes Niveau.
5Zusätzlich alle KANN erfüllt, risikobasierte Zusatzmaßnahmen.

Ergebnis nach Stufe und Bereich

StufeErfülltSOC/MDRUnterstütztBetreiberSumme
MUSS38153061144
SOLL116224281
KANN40026
BereichErfülltSOC/MDRUnterstütztBetreiberSumme
Übergreifend31105
Protokollierung120162250
Detektion2314112270
Reaktion1562461106

Was davon ohne SOC-Team läuft

53 der 74 operativen Anforderungen (72 %) erfüllt ZephSense vollautomatisch, ohne manuelles Eingreifen. Die übrigen 157 Anforderungen sind organisatorische Betreiberpflichten (Richtlinien, Rollen, Prozesse), keine SOC-Arbeit. Nur 21 operative Aufgaben brauchen laufendes SOC-Personal, das der optionale MDR-Service übernimmt.

In der Tabelle unten ist jede Zeile entsprechend markiert. So funktioniert das autonome SOC →

Die von ZephSense adressierten Anforderungen (126 von 231)

Wir zeigen hier die 126 Anforderungen, die ZephSense oder der inducio-Service abdeckt. Legende: Erfüllt Erfüllt · SOC/MDR SOC/MDR · Unterstützt Unterstützt · Betreiber Betreiber · In der Funktions-Spalte: ⚙ auto = vollautomatisch, ⚙ auto* = automatisch mit Freigabe, MDR = SOC-Personal..

RefAnforderungStufeAbdeckungZephSense-Funktion
Übergreifend
BSI OH SzA (Kapitel 3)
UE-1Die notwendigen technischen, organisatorischen und personellen Rahmenbedingungen für die Angriffserkennung müssen geschaffen werden. (OH-SzA 3)MUSSUnterstütztorganisatorisch
UE-2Informationen zu aktuellen Angriffsmustern für technische Vulnerabilitäten müssen fortlaufend für die eingesetzten Systeme eingeholt werden. (OH-SzA 3)MUSSErfüllt⚙ auto Threat Intelligence
UE-3Alle zur effektiven Angriffserkennung erforderliche Hard- und Software muss durchgängig auf aktuellem Stand gehalten werden. (OH-SzA 3)MUSSSOC/MDRMDR Betrieb/Wartung
UE-4Die Signaturen von Detektionssystemen müssen immer aktuell sein. (OH-SzA 3)MUSSErfüllt⚙ auto Signaturpflege
UE-5Alle relevanten Systeme müssen so konfiguriert sein, dass Versuche, bekannte Schwachstellen auszunutzen, erkannt werden können. (OH-SzA 3)MUSSErfüllt⚙ auto NIDS/Signatur-Detektion
Protokollierung
BSI OH SzA (Kapitel 3)
P-P2Der Betreiber muss alle zur wirksamen Angriffserkennung notwendigen Protokoll- und Protokollierungsdaten erheben. (OH-SzA 3.1.1)MUSSErfüllt⚙ auto Log-Erfassung
P-P3Diese Daten müssen gespeichert werden. (OH-SzA 3.1.1)MUSSErfüllt⚙ auto zentrale Speicherung
P-P4Diese Daten müssen für die Auswertung bereitgestellt werden, um SRE erkennen und bewerten zu können. (OH-SzA 3.1.1)MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Analyse
P-P5Es können zusätzliche Systeme zur Protokollierung eingesetzt werden, damit nicht jedes Gerät selbst protokollieren muss und die Verfügbarkeit gewährleistet bleibt. (OH-SzA 3.1.1)KANNErfüllt⚙ auto zentrale Log-Erfassung
P-P6Die zur Speicherung notwendigen Systeme und deren IT-Sicherheitsvorkehrungen müssen bereits in der Planung bedacht werden. (OH-SzA 3.1.1)MUSSUnterstütztzentrale Speicherung
P-P8Gesetzlich vorgeschriebene Lösch- und Speicherfristen müssen eingehalten werden (ggf. Anonymisierung/Pseudonymisierung). (OH-SzA 3.1.1)MUSSUnterstütztRetention/Loeschfristen
P-P10Können bestehende Systeme die erforderlichen Protokolldaten nicht bereitstellen, sollte die Protokollierungsinfrastruktur angepasst und/oder ergänzt werden. (OH-SzA 3.1.1)SOLLUnterstütztLog-Erfassung
P-P13Die Dokumentation muss alle Netzbereiche, Datenquellen, deren Beziehungen und den Datenfluss umfassen. (OH-SzA 3.1.1)MUSSUnterstütztFlow-Visualisierung
P-P15Für jedes System bzw. jede Systemgruppe muss dokumentiert werden, welche Ereignisse es protokolliert. (OH-SzA 3.1.1)MUSSUnterstütztDatenquellen-Transparenz
IT-Grundschutz OPS.1.1.5 - Protokollierung (Basis)
OPS.1.1.5.A1.4Dabei SOLLTEN sich Art und Umfang der Protokollierung am Schutzbedarf der Informationen orientieren. (OPS.1.1.5 (Basis))SOLLUnterstütztSIEM-Konfiguration
OPS.1.1.5.A1.8Es MUSS regelmäßig überprüft werden, ob die spezifische Sicherheitsrichtlinie noch korrekt umgesetzt ist. (OPS.1.1.5 (Basis))MUSSUnterstütztGRC-Reporting
OPS.1.1.5.A1.9Die Ergebnisse der Überprüfung MÜSSEN dokumentiert werden. (OPS.1.1.5 (Basis))MUSSUnterstütztGRC-Reporting
OPS.1.1.5.A3.1Alle sicherheitsrelevanten Ereignisse von IT-Systemen und Anwendungen MÜSSEN protokolliert werden. (OPS.1.1.5 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Protokollierung
OPS.1.1.5.A3.2Sofern die in der Protokollierungsrichtlinie als relevant definierten IT-Systeme und Anwendungen über eine Protokollierungsfunktion verfügen, MUSS diese benutzt werden. (OPS.1.1.5 (Basis))MUSSUnterstütztSIEM-Log-Erfassung
OPS.1.1.5.A3.4In angemessenen Intervallen MUSS stichpunktartig überprüft werden, ob die Protokollierung noch korrekt funktioniert. (OPS.1.1.5 (Basis))MUSSUnterstütztSIEM-Monitoring
OPS.1.1.5.A3.6Falls betriebs- und sicherheitsrelevante Ereignisse nicht auf einem IT-System protokolliert werden können, MÜSSEN zusätzliche IT-Systeme zur Protokollierung (z. B. von Ereignissen auf Netzebene) integriert werden. (OPS.1.1.5 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto NDR/Netzwerk
OPS.1.1.5.A4.2Es MUSS sichergestellt sein, dass das Datums- und Zeitformat der Protokolldateien einheitlich ist. (OPS.1.1.5 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto Normalisierung
OPS.1.1.5.A5.4Protokollierungsdaten MÜSSEN nach einem festgelegten Prozess gelöscht werden. (OPS.1.1.5 (Basis))MUSSUnterstütztRetention-Management
OPS.1.1.5.A5.5Es MUSS technisch unterbunden werden, dass Protokollierungsdaten unkontrolliert gelöscht oder verändert werden. (OPS.1.1.5 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto Integritaetssicherung
BSI OH SzA (Kapitel 3)
P-U1Alle gesammelten sicherheitsrelevanten Protokolldaten müssen an für den Netzbereich zentralen Stellen gespeichert werden. (OH-SzA 3.1.2)MUSSErfüllt⚙ auto Zentrale Log-Speicherung
P-U2Die Zahl zentraler Speicherstellen sollte gering gehalten werden und sich an funktionalen Einheiten orientieren. (OH-SzA 3.1.2)SOLLUnterstütztArchitektur
P-U3Die Protokollierungsinfrastruktur muss ausreichend dimensioniert sein. (OH-SzA 3.1.2)MUSSUnterstütztSkalierbarkeit
P-U5Die gesammelten Protokolldaten müssen gefiltert, normalisiert, aggregiert und korreliert werden. (OH-SzA 3.1.2)MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Korrelation
P-U6Die bearbeiteten Protokolldaten müssen für die Auswertung geeignet verfügbar gemacht werden. (OH-SzA 3.1.2)MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Datenbereitstellung
P-U7Eine zeitlich befristete Speicherung der unbearbeiteten Rohdaten kann den Detektionsprozess unterstützen. (OH-SzA 3.1.2)KANNErfüllt⚙ auto Log-Speicherung/Retention
P-U8Die Datenquellen auf Netzebene sollten von außen (Netzgrenzen) nach innen erschlossen werden. (OH-SzA 3.1.2)SOLLUnterstütztNDR/Datenquellen-Anbindung
P-U9Die Systemebene sollte ausgehend von den zentralen, kritischen Systemen erschlossen werden. (OH-SzA 3.1.2)SOLLUnterstütztEDR/Datenquellen-Anbindung
P-U11Nach der Umsetzung muss geprüft werden, ob alle geplanten Protokollierungsdatenquellen umgesetzt wurden. (OH-SzA 3.1.2)MUSSUnterstütztDatenquellen-Uebersicht
Detektion
BSI OH SzA (Kapitel 3)
D-P1Bei Auswahl und Einsatz der Detektionsmaßnahmen muss eine umfassende und effiziente Abdeckung der Bedrohungslandschaft erzielt werden. (OH-SzA 3.2.1)MUSSErfüllt⚙ auto Detection-Abdeckung
D-P3Zur Bestimmung der Abdeckung kann eine standardisierte Methode (z. B. MITRE ATT&CK / ATT&CK for ICS) angewendet werden. (OH-SzA 3.2.1)KANNErfüllt⚙ auto MITRE-ATT&CK-Mapping
IT-Grundschutz DER.1 - Detektion (Basis)
DER.1.A1.5Es MUSS regelmäßig überprüft werden, ob die spezifische Sicherheitsrichtlinie noch korrekt umgesetzt ist. (DER.1 (Basis))MUSSUnterstütztGRC-Reporting
DER.1.A1.6Die Ergebnisse der Überprüfung MÜSSEN sinnvoll dokumentiert werden. (DER.1 (Basis))MUSSUnterstütztGRC-Reporting
DER.1.A2.1Wenn Protokollierungsdaten ausgewertet werden, dann MÜSSEN dabei die Bestimmungen aus den aktuellen Gesetzen zum Bundes- und Landesdatenschutz eingehalten werden. (DER.1 (Basis))MUSSUnterstütztDatenschutz-Kontrollen
DER.1.A3.1Für sicherheitsrelevante Ereignisse MÜSSEN geeignete Melde- und Alarmierungswege festgelegt und dokumentiert werden. (DER.1 (Basis))MUSSUnterstütztAlarmierung
DER.1.A3.4Je nach Dringlichkeit MUSS ein sicherheitsrelevantes Ereignis über verschiedene Kommunikationswege gemeldet werden. (DER.1 (Basis))MUSSUnterstütztAlarmierung
DER.1.A5.1Falls eingesetzte IT-Systeme oder Anwendungen über Funktionen verfügen, mit denen sich sicherheitsrelevante Ereignisse detektieren lassen, dann MÜSSEN diese aktiviert und benutzt werden. (DER.1 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Detektion
DER.1.A5.2Falls ein sicherheitsrelevanter Vorfall vorliegt, dann MÜSSEN die Meldungen der betroffenen IT-Systeme ausgewertet werden. (DER.1 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Korrelation
DER.1.A5.3Zusätzlich MÜSSEN die protokollierten Ereignisse anderer IT-Systeme überprüft werden. (DER.1 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Korrelation
DER.1.A5.4Auch SOLLTEN die gesammelten Meldungen in verbindlich festgelegten Zeiträumen stichpunktartig kontrolliert werden. (DER.1 (Basis))SOLLSOC/MDRMDR SOC-Kontrolle
DER.1.A5.6Falls zusätzliche Schadcodescanner eingesetzt werden, dann MÜSSEN diese es über einen zentralen Zugriff ermöglichen, ihre Meldungen und Protokolle auszuwerten. (DER.1 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Korrelation
DER.1.A5.7Es MUSS sichergestellt sein, dass die Schadcodescanner sicherheitsrelevante Ereignisse automatisch an die Zuständigen melden. (DER.1 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto Automatische Alarmierung
DER.1.A5.8Die Zuständigen MÜSSEN die Meldungen auswerten und untersuchen. (DER.1 (Basis))MUSSSOC/MDRMDR Manuelle Triage
BSI OH SzA (Kapitel 3)
D-U1Alle Protokoll- und Protokollierungsdaten müssen kontinuierlich überwacht und ausgewertet werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR Kontinuierliche Auswertung
D-U2Die Überwachung kann automatisiert werden, wenn bei relevanten Ereignissen eine unmittelbare Alarmierung gewährleistet ist. (OH-SzA 3.2.2)KANNErfüllt⚙ auto SIEM-Automatisierung
D-U3Die Prüfung des Ereignisses und ggf. die Reaktion muss innerhalb einer geringen Zeitspanne erfolgen. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR Zeitnahe Qualifizierung
D-U5Aktives Suchen nach SRE muss in Verfahrensanleitungen dokumentiert sein. (OH-SzA 3.2.2)MUSSUnterstütztRetro-Detektion
D-U7Es müssen Schadcodedetektionssysteme eingesetzt und zentral verwaltet werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto EDR-Endpointdetektion
D-U8Anhand des Netzplans muss festgelegt werden, welche Netzsegmente durch zusätzliche Detektionssysteme geschützt werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSUnterstütztNDR-Bausteine
D-U9Die Übergänge zwischen internen und externen Netzen müssen um netzbasierte Intrusion Detection Systeme (NIDS) ergänzt werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto NIDS
D-U10Zur Korrelation und zum Abgleich sollten alle Protokolldaten zeitlich synchronisiert werden. (OH-SzA 3.2.2)SOLLUnterstütztZeitnormalisierung
D-U11Die gesammelten Ereignismeldungen müssen regelmäßig auf Auffälligkeiten kontrolliert werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR SOC-Monitoring
D-U12Externe Quellen müssen herangezogen werden, um neue Erkenntnisse über SRE zu gewinnen. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto Threat Intelligence
D-U13Es muss sichergestellt sein, dass über verschiedene Kanäle eingehende Meldungen als relevant erkannt und weitergeleitet werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR Triage/Qualifizierung
D-U14Informationen aus zuverlässigen Quellen müssen grundsätzlich ausgewertet werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto Threat Intelligence
D-U15Alle gelieferten Informationen müssen auf Relevanz für den eigenen Informationsverbund bewertet werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSUnterstütztRelevanzbewertung
D-U16Relevante Informationen müssen entsprechend der Sicherheitsvorfallbehandlung eskaliert werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto SOAR/Eskalation
D-U17Es müssen Mitarbeitende bzw. Dienstleister speziell mit der Auswertung aller Protokolldaten beauftragt werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR SOC-Personal
D-U21Es müssen zentrale Komponenten eingesetzt werden, um SRE zu erkennen und auszuwerten. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Kern
D-U22Zentrale automatisierte Analysen müssen alle Protokolldaten aufzeichnen, in Bezug zueinander setzen und sicherheitsrelevante Vorgänge sichtbar machen. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Korrelation
D-U23Alle eingelieferten Protokolldaten müssen lückenlos in der Protokollverwaltung einsehbar und auswertbar sein. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Speicherung
D-U24Die Daten müssen kontinuierlich ausgewertet werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Korrelation
D-U25Bei Überschreiten definierter Schwellenwerte muss automatisch alarmiert werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Alarmierung
D-U26Das zuständige Personal muss bei einem Alarm nach fachlicher Bewertung binnen geringer Zeitspanne eine qualifizierte Reaktion einleiten. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR SOC-Reaktion
D-U27Die Systemverantwortlichen müssen die Analyseparameter regelmäßig auditieren und anpassen. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR Detection Engineering
D-U28Bereits überprüfte Protokolldaten müssen regelmäßig automatisch erneut hinsichtlich SRE untersucht werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto Retro-Detektion
D-U29Informationen zu aktuellen Angriffsmustern müssen fortlaufend eingeholt werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSErfüllt⚙ auto Threat Intelligence
D-U30Meldungen von Herstellern, Behörden und Medien müssen geprüft werden und in das Schwachstellenmanagement einfließen. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR Threat Intelligence
D-U31Bei der Umsetzung der Detektionsmechanismen sollte initial eine Kalibrierung (Baselining) durchgeführt werden. (OH-SzA 3.2.2)SOLLErfüllt⚙ auto Baselining
D-U32Es sollte bewertet werden, ob Kalibrierungsmeldungen auf Schwachstellen hindeuten und ob die Falsch-Positiv-Rate vertretbar ist. (OH-SzA 3.2.2)SOLLSOC/MDRMDR Baselining-Bewertung
D-U33Die Kalibrierung sollte bei Änderungen des Anwendungsbereichs oder der Bedrohungslage erneut durchgeführt werden. (OH-SzA 3.2.2)SOLLUnterstütztBaselining
D-U34Auftretende SRE müssen überprüft und bewertet werden, ob sie auf einen Sicherheitsvorfall (qualifizierter SRE) hindeuten. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR SOC-Triage
D-U35Die eingesetzten Systeme sollten in eindeutig zuordenbaren Fällen eine automatisierte Qualifizierung der SRE ermöglichen. (OH-SzA 3.2.2)SOLLErfüllt⚙ auto Auto-Qualifizierung
D-U36Nur qualifizierte SRE sollten den Reaktionsprozess auslösen. (OH-SzA 3.2.2)SOLLErfüllt⚙ auto SOAR-Playbook
D-U37Die Qualifizierung sollte in nicht eindeutig zuordenbaren Fällen manuell durch festgelegte Verantwortliche erfolgen. (OH-SzA 3.2.2)SOLLSOC/MDRMDR manuelle Triage
D-U38Basierend auf den Erkenntnissen der Qualifizierung müssen die Detektionsmechanismen nachjustiert werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSSOC/MDRMDR Detection Engineering
D-U39Branchenspezifische weitergehende gesetzliche oder regulatorische Anforderungen an die Detektion müssen ebenfalls umgesetzt werden. (OH-SzA 3.2.2)MUSSUnterstütztGRC-Reporting
Reaktion
IT-Grundschutz DER.2.1 - Behandlung von Sicherheitsvorfällen (Basis + Standard)
DER.2.1.A4.1Von einem Sicherheitsvorfall MÜSSEN alle betroffenen internen und externen Stellen zeitnah informiert werden. (DER.2.1 (Basis))MUSSUnterstütztGRC-Reporting
DER.2.1.A4.3Ebenso MÜSSEN die Meldepflichten für Behörden und regulierte Branchen berücksichtigt werden. (DER.2.1 (Basis))MUSSUnterstütztMeldewesen/GRC-Reporting
DER.2.1.A5.1Damit ein Sicherheitsvorfall erfolgreich behoben werden kann, MUSS der Zuständige zunächst das Problem eingrenzen und die Ursache finden. (DER.2.1 (Basis))MUSSSOC/MDRMDR Incident-Analyse/Triage
DER.2.1.A5.2Danach MUSS er die erforderlichen Maßnahmen auswählen, um das Problem zu beheben. (DER.2.1 (Basis))MUSSUnterstütztSOAR-Playbook
DER.2.1.A5.4Anschließend MUSS die Ursache beseitigt und ein sicherer Zustand hergestellt werden. (DER.2.1 (Basis))MUSSUnterstütztSOAR-Response/IR
DER.2.1.A6.1Nach einem Sicherheitsvorfall MÜSSEN die betroffenen Komponenten vom Netz genommen werden. (DER.2.1 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto* SOAR-Isolation/Firewall
DER.2.1.A6.2Zudem MÜSSEN alle erforderlichen Daten gesichert werden, die Aufschluss über die Art und Ursache des Problems geben könnten. (DER.2.1 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto EDR-Forensik
DER.2.1.A6.3Auf allen betroffenen Komponenten MÜSSEN das Betriebssystem und alle Applikationen auf Veränderungen untersucht werden. (DER.2.1 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto EDR/Integritaetspruefung
DER.2.1.A6.6Wenn Daten aus Datensicherungen wieder eingespielt werden, MUSS sichergestellt sein, dass diese vom Sicherheitsvorfall nicht betroffen waren. (DER.2.1 (Basis))MUSSUnterstütztRetro-Detektion/IR-Timeline
DER.2.1.A6.10Nachdem alles wiederhergestellt wurde, MÜSSEN die Komponenten inklusive der Netzübergänge gezielt überwacht werden. (DER.2.1 (Basis))MUSSErfüllt⚙ auto SIEM/NDR-Monitoring
DER.2.1.A7.1Es SOLLTE eine geeignete Vorgehensweise zur Behandlung von Sicherheitsvorfällen definiert werden. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztSOAR-Playbook/IR
DER.2.1.A7.2Die Abläufe, Prozesse und Vorgaben für die verschiedenen Sicherheitsvorfälle SOLLTEN dabei eindeutig geregelt und geeignet dokumentiert werden. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztSOAR-Playbook/Case-Management
DER.2.1.A9.1Für die verschiedenen Arten von Sicherheitsvorfällen SOLLTEN die jeweils passenden Meldewege aufgebaut sein. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztCase-Management/Reporting
DER.2.1.A9.7Ebenso SOLLTE sichergestellt sein, dass keine unautorisierten Personen Informationen über den Sicherheitsvorfall weitergeben. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztRBAC/Zugriffskontrolle
DER.2.1.A10.1Parallel zur Ursachenanalyse eines Sicherheitsvorfalls SOLLTE entschieden werden, ob es wichtiger ist, den entstandenen Schaden einzudämmen oder den Vorfall aufzuklären. (DER.2.1 (Standard))SOLLSOC/MDRMDR Incident Response
DER.2.1.A10.2Um die Auswirkung eines Sicherheitsvorfalls abschätzen zu können, SOLLTEN ausreichend Informationen vorliegen. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztIncident Response
DER.2.1.A11.1Ein einheitliches Verfahren SOLLTE festgelegt werden, um Sicherheitsvorfälle und Störungen einzustufen. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztIncident Response
DER.2.1.A12.4Das Sicherheitsmanagement SOLLTE lesenden Zugriff auf eingesetzte Incident-Management-Werkzeuge haben. (DER.2.1 (Standard))SOLLErfüllt⚙ auto RBAC
DER.2.1.A14.4Es SOLLTE geregelt sein, zu welchen Maßnahmen eine Eskalation führt und wie reagiert werden soll. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztSOAR-Playbook
DER.2.1.A14.5Für die festgelegte Eskalationsstrategie SOLLTEN geeignete Werkzeuge wie z. B. Ticket-Systeme ausgewählt werden. (DER.2.1 (Standard))SOLLErfüllt⚙ auto Case-Management
DER.2.1.A14.6Diese SOLLTEN sich auch dafür eignen, vertrauliche Informationen zu verarbeiten. (DER.2.1 (Standard))SOLLErfüllt⚙ auto RBAC
DER.2.1.A14.7Es SOLLTE sichergestellt sein, dass die Werkzeuge auch während eines Sicherheitsvorfalls bzw. Notfalls verfügbar sind. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztVerfuegbarkeit
DER.2.1.A15.1Den Mitarbeitern des Service Desk SOLLTEN geeignete Hilfsmittel zur Verfügung stehen, damit sie Sicherheitsvorfälle erkennen können. (DER.2.1 (Standard))SOLLErfüllt⚙ auto SIEM-Korrelation
DER.2.1.A16.1Die Behebung von Sicherheitsvorfällen SOLLTE nach einem standardisierten Verfahren dokumentiert werden. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztIR-Dokumentation
DER.2.1.A16.2Es SOLLTEN alle durchgeführten Aktionen inklusive der Zeitpunkte sowie die Protokolldaten der betroffenen Komponenten dokumentiert werden. (DER.2.1 (Standard))SOLLErfüllt⚙ auto IR-Dokumentation
DER.2.1.A16.3Dabei SOLLTE die Vertraulichkeit bei der Dokumentation und Archivierung der Berichte gewährleistet sein. (DER.2.1 (Standard))SOLLErfüllt⚙ auto Zugriffsschutz
DER.2.1.A16.4Die benötigten Informationen SOLLTEN in die jeweiligen Dokumentationssysteme eingepflegt werden, bevor die Störung als beendet und als abgeschlossen markiert wird. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztIR-Dokumentation
DER.2.1.A17.1Sicherheitsvorfälle SOLLTEN standardisiert nachbereitet werden. (DER.2.1 (Standard))SOLLSOC/MDRMDR IR-Nachbereitung
DER.2.1.A17.2Dabei SOLLTE untersucht werden, wie schnell die Sicherheitsvorfälle erkannt und behoben wurden. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztIR-Metriken
DER.2.1.A17.3Weiterhin SOLLTE untersucht werden, ob die Meldewege funktionierten, ausreichend Informationen für die Bewertung verfügbar und ob die Detektionsmaßnahmen wirksam waren. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztIR-Nachbereitung
DER.2.1.A17.4Ebenso SOLLTE geprüft werden, ob die ergriffenen Maßnahmen und Aktivitäten wirksam und effizient waren. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztIR-Nachbereitung
DER.2.1.A17.5Die Erfahrungen aus vergangenen Sicherheitsvorfällen SOLLTEN genutzt werden, um daraus Handlungsanweisungen für vergleichbare Sicherheitsvorfälle zu erstellen. (DER.2.1 (Standard))SOLLSOC/MDRMDR IR-Playbook
DER.2.1.A17.7Die Institutionsleitung SOLLTE jährlich über die Sicherheitsvorfälle unterrichtet werden. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztGRC-Reporting
DER.2.1.A17.8Besteht sofortiger Handlungsbedarf, MUSS die Institutionsleitung umgehend informiert werden. (DER.2.1 (Standard))MUSSUnterstütztAlarmierung/Eskalation
DER.2.1.A18.1Nachdem ein Sicherheitsvorfall analysiert wurde, SOLLTE untersucht werden, ob die Prozesse und Abläufe im Rahmen der Behandlung von Sicherheitsvorfällen geändert oder weiterentwickelt werden müssen. (DER.2.1 (Standard))SOLLUnterstütztNachbereitung/Lessons Learned
BSI OH SzA (Kapitel 3)
R-1Bei einem SRE müssen die Detektionssysteme das Ereignis automatisch melden. (OH-SzA 3.3)MUSSErfüllt⚙ auto SIEM-Alarmierung/Auto-Incident
R-2Wo die kritische Dienstleistung nicht gefährdet wird, müssen die Detektionssysteme mit geeigneten Schutzmaßnahmen reagieren. (OH-SzA 3.3)MUSSErfüllt⚙ auto* Active Response/SOAR
R-3In Netzen, wo die kritische Dienstleistung nicht gefährdet wird, muss automatisch in den Datenstrom eingegriffen werden können, um einen Vorfall zu unterbinden. (OH-SzA 3.3)MUSSErfüllt⚙ auto* Inline-NIDS/Firewall-Block
R-4Ist eine automatische Reaktion nicht möglich, muss über manuelle Prozesse sichergestellt werden, dass der Vorfall unterbunden wird. (OH-SzA 3.3)MUSSSOC/MDRMDR manuelle Reaktion/Runbook
R-5Der Ausschluss von Netzen oder Netzsegmenten von einer automatischen Reaktion muss schlüssig begründet sein. (OH-SzA 3.3)MUSSUnterstütztReaktions-Scoping/Konfiguration
R-6Festgestellte Sicherheitsvorfälle im vermeintlichen Zusammenhang mit Angriffen müssen behandelt werden. (OH-SzA 3.3)MUSSSOC/MDRMDR Incident Handling
R-7Bei Vorfällen im Angriffszusammenhang muss geprüft werden, ob eine Meldepflicht (§ 8b BSIG bzw. § 11 EnWG, § 168 TKG) besteht und eine Meldung an BSI/BNetzA erforderlich ist. (OH-SzA 3.3)MUSSUnterstütztMeldepflicht/BSI-Meldebericht
R-8Die eingesetzten Systeme sollten automatisiert Maßnahmen zur Vermeidung und Beseitigung angriffsbedingter Störungen ergreifen, sofern das SRE eindeutig qualifizierbar ist. (OH-SzA 3.3)SOLLErfüllt⚙ auto SOAR-Playbook
R-9Es muss gewährleistet sein, dass rein automatisiert ergriffene Maßnahmen die kritische Dienstleistung nicht relevant beeinträchtigen. (OH-SzA 3.3)MUSSUnterstütztSOAR-Scoping
R-10Die eingesetzten SzA sollten auch eine nicht-automatisierte Qualifizierung und Behandlung von Ereignissen unterstützen. (OH-SzA 3.3)SOLLErfüllt⚙ auto Case-Management

Die übrigen 105 Anforderungen sind rein organisatorische Betreiberpflichten (Richtlinien, Rollen, Prozesse). Diese führen wir bewusst nicht öffentlich auf: Die vollständige, aus den amtlichen Quellen erarbeitete Prüfmatrix stellen wir im Rahmen unserer Beratung als Handout bereit, damit Sie sie für Ihren eigenen Aufbau nutzen können. Vollständige Matrix anfragen →

Selbsteinschätzung des Herstellers zur technischen und serviceseitigen Abdeckung. Ersetzt keine Prüfung durch eine prüfende Stelle nach OH SzA. Kontakt: vertrieb@inducio.de.

SzA-Readiness besprechen

Wir ordnen Ihre BSI-SzA- und NIS2-Anforderungen strukturiert ein und zeigen, wie ZephSense Ihren Umsetzungsgrad hebt.